Einen Teil von dir verlieren-Trauer

Einen Teil von dir verlieren-Trauer

Wenn wir einen geliebten Menschen verlieren, verlieren wir auch gleichzeitig einen Teil von uns selbst. Unsere Welt verändert sich, alles fühlt sich plötzlich anders an, unbekannt. Die Gegend um dich herum sieht zwar immer noch gleich aus, dennoch ist irgendetwas fremd. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Er fühlt sich am sichersten, wenn er seine Schäfchen alle im Trockenen hat und sich geliebt und aufgefangen fühlt. Ein schlimmer Verlust unterbricht diese Sicherheit und von heute auf morgen wird er aus seiner Komfortzone gerissen und ist gezwungen, diese neue Welt anzunehmen. Dieser Prozess kann sehr zeitintensiv sein und variiert von Mensch zu Mensch. Hierbei kommt es natürlich auch auf die Verbindung an, die der Mensch zu dem Verstorbenen hatte. Ganz wichtig ist, dass man sich selbst Zeit nimmt, um wirklich zu trauern. Weine, schreie und fluche! Das ist ok, glaub mir. Nutze die Energie hinter deiner Trauer! Weinen kann so befreiend sein. Es ist so stark von dir, wenn du weinst und deine Tränen zulässt! Gefühle sind Energie und Energie ist immer in Bewegung und möchte gesehen werden. Du bist im dem Moment ehrlich zu dir selbst, zeigst eine wahnsinnige Stärke und unterstützt zugleich deinen Körper damit, dein Trauma und deinen Verlust zu verarbeiten.

2 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.