In verschiedenen Welten

In verschiedenen Welten

Kennst du das Gefühl, wenn du einfach abwesend bist? Wenn du nicht im Hier und Jetzt bist, sondern ganz woanders. Ich glaube wir alle kennen dieses Gefühl sehr gut. Alles läuft auf Autopilot und wir verlieren uns in unseren Gedanken. Wir sind so beschäftigt mit unserer inneren Welt, dass wir unsere äußere nicht mehr wirklich wahrnehmen und unser Unterbewusstsein die alltäglichen Abläufe für uns übernimmt. Sich dessen bewusst zu werden könnte ein großer Schritt dafür sein, dieses „Verlorengehen“ zu stoppen. Es könnte dabei helfen zu trainieren, immer öfter in der Gegenwart anwesend zu sein. Manchmal ist es selbstverständlich wichtig, diesen versteckten Gedanken zuzuhören, dennoch ist auch hier ein aufmerksames Beobachten essentiell für die eigene persönliche Weiterentwicklung. Alles das, was sich im Unbewussten befindet, arbeitet in dir, ohne dass du es aktiv bemerkst. Es hat also eine gewisse Macht über dich, kostet dich Energie und lässt dich zudem auf eine gewisse Art und Weise fühlen. Was wäre, wenn du dir über all deine Gedanken bewusst werden könntest und auf die Suche nach ihrem Ursprung gehen würdest? Du würdest plötzlich wissen, warum du dich fühlst wie du dich fühlst, könntest dich selbst besser verstehen und eine größere Selbstakzeptanz aufbringen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ein derartiges Abschweifen in vergangene Ereignisse (damit meine ich vor allem traumatische, noch nicht fertig verarbeitete Erlebnisse) dazu führen kann, dass es einen Stau im Hals gibt, der sich anfühlen kann wie ein Kloß im Hals. Sich immer wieder daran zu erinnern und sich bewusst zu machen, wo man gerade ist, was man gerade fühlt, was man sieht und hört, kann immens dabei helfen, einen Stau an Energie im Halschakra zu lösen. Mir hilft dabei das Statement „Ich bin hier!“ und dann fühle ich ganz bewusst den Boden unter meinen Füßen und schaue mich um. Probier‘ das doch gleich mal aus.

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