Den Moment meiden

Den Moment meiden-wir sind die Meister des Schutzes

Ist dir jemals aufgefallen, wie oft wir den Augenblick, den Moment sabotieren? Wie oft können wir Freude, Liebe, andere wundervolle Gefühle nicht annehmen? Im Augenblick wirklich präsent zu sein ist ein Geschenk an dich selbst. Es ist ein Commitment dir selbst gegenüber. So oft sind wir schon einen Schritt weiter, obwohl der Moment, die Gegenwart genau vor unseren Augen liegt. 

Selbst unser Körper oder unsere Gedanken können eine Art Schutzmauer errichten, damit wir nicht mit all unseren Teilen landen müssen. Denn was ist der natürliche Nebeneffekt von deiner ungeteilten Präsenz? Du bist da-mit allem was du bist, mit allem was du getan hast oder nicht getan hast und das kann schmerzvoll sein. 

Der Weg zu dem Moment:

Ganz klar: Es ist nicht immer mögllich zu 100% voll anwesend zu sein, weil das Erdenleben auch eine gewisse Struktur verlangt von uns, die wiederum Planung und Aktivität des Kopfes bedeutet.

Trotzdem kannst du etwas dafür tun, um deine Präsenz im Moment zu trainieren.

  • Meditation üben

Meditation hilft uns über unsere Sinneswahrnehmung im Moment anzukommen. Was fühlst, spürst, riechst, hörst siehst, bemerkst du? Wie fließt dein Atem? Durch die Meditation kannst du dir erlauben zu landen. Hektik hört auf, Entspannung und Annahme treten ein. Eigentlich ist deine Aufmerksamkeit und Achtsamkeit des Moments nichts anderes als eine Art Meditation.

  • Schattenarbeit

Lerne all deine Anteile anzunehmen. Dann musst du im Moment auch nicht mehr wegrennen in Ebenen, in denen du nicht mit deinen präsenten Gefühlen oder Schatten konfrontiert wirst. Mache dir bewusst, dass alles wogegen du Widerstand empfindest nur stärker wird. Früher oder später wird der Trigger dich finden 😉

  • Erinnerung installieren

Dein Kopf funkt zwar ziemlich oft dazwischen, dennoch gibt es eine ziemllich coole Sache: Du kannst „installieren“ dich an Gewisse neue Gewohnheiten zu erinnern. Erinnere dich selbst daran, dass du präsenter sein möchtest. Wenn du gerade Kontakt zu Menschen hast, schenke ihnen aus Respekt zu ihnen und dir selber deine volle Aufmerksamkeit und zeige dich ebenso verwundbar. Das heißt, wenn dir nach weinen ist, weine.. wenn dir nach lachen ist, lache.. wenn du wütend bist, nehme dir Raum usw… aber spalte nichts mehr von dir ab.

  • Erlaube dir einfach mal zu sein

Wie fühlt es sich an, wenn du dir selbst ein „Ja“ schenkst? Übe dich im Sein. Übe dich im Nichts-tun. Höre deinen Atem, deinen Herzschlag. Lass‘ Informationen aus anderen Spären durch dich durchfließen, die nur durch Stille in dir landen dürfen. Du bist wundervoll und du bist pures Bewusstsein.

Lass‘ mir unbedingt Feedback da, wenn dir dieser Beitrag geholfen hat. Danke!

 

By Norina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.